Was sagt und macht die kommunale Praxis?

In vielen Städten sind die Unterkünfte für Geflüchtete aktuell voll belegt. In Deutschland sind bis September 2022 mehr Flüchtlinge angekommen als im gesamten Jahr 2015. Dies sind Geflüchtete aus der Ukraine, aber auch viele aus anderen Ländern, die über die Türkei und die Balkanroute kommen. Die Kommunen rechnen im Herbst und Winter 2022/2023 mit weiter steigenden Flüchtlingszahlen. Bund, Länder und Kommunen versuchen jetzt die notwendigen Rahmenbedingungen zu klären. Eine faire Verteilung und eine angemessene Kostenerstattung für die Kommunen sind dabei wichtige Punkte. 

Auch Fragen des Umgangs mit unbegleiteten Minderjährigen und einer „selektiven“ Willkommenskultur stellen sich neu. Welche Erfahrungen machen Kommunen, welche Maßnahmen ergreifen sie, um Lösungen zu finden und Aufnahme und Zusammenleben zu ermöglichen, zu gestalten und sozialen Zusammenhalt mit Inhalten zu füllen?

Begrüßung: Prof. Dr. Carsten Kühl, Difu, Berlin

Podium:

  • Dr. Beate Hollbach-Grömig, Difu, Berlin
  • Gregor Jekel, FB Wohnen, Arbeit und Integration, Landeshauptstadt Potsdam
  • Heike Thöne, Abt. Mieterschutz und Quartiersentwicklung, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Berlin

Moderation: Dr. Bettina Reimann, Difu, Berlin

anschließend Fragen und Diskussion – auch mit dem Publikum

Dramaturgie: Die Vortrags- und Dialogreihe widmet sich verschiedenen aktuellen Themen zur „Zukunft der Städte“. Je nach Themenschwerpunkt setzt sich der Kreis der Teilnehmenden aus Politik, Bundes- und Landesverwaltungen, Bezirksämtern, Stadtverwaltungen, Medien sowie anderen öffentlichen und privaten Einrichtungen unterschiedlich zusammen.

Difu-Dialog online • Mittwoch, 14. Dezember 2022, 17 Uhr • (Anmeldung erforderlich) • Online-Anmeldung und weitere Infos zur Veranstaltung: difu.de/17559

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